Johann Peter Hebel mal ganz anders. Durch seine Alemannischen Gedichte und das Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes wirkt er altvertraut. Doch Bert Brecht und Kurt Tucholsky, Elias Canetti und Walter Jens lobten seine radikale Zeitgenossenschaft, die dazu ermutigt, das jeweils eigene Umfeld bewusst wahrzunehmen und aktiv zu gestalten. Als später Kollege entdeckt Thomas Weiß den streitbaren Geistlichen neu. Er erzählt aus Hebels Leben und zeigt, wie aktuell dieser mit seiner Menschenfreundlichkeit und Liberalität heute erscheint.
Johann Peter Hebel war ein Aufklärer, aber auch ein früher Romantiker, der dem Leben sein Geheimnis lassen wollte. So macht es auch Thomas Weiß, der Hebel nicht erklärt, sondern erzählt und damit seine Geheimnisse lässt. Entstanden ist ein wunderbares kleines Buch, ein Schatzkästlein für alle Hebelfreunde (Jörg Magenau, SWR). Nachzuhören hier.
Mit Humor in die Vergangenheit (Leonie Mielke, Mannheimer Morgen).
Der Autor Thomas Weiß hat ein Bändchen mit Skizzen geschrieben, in denen er Johann Peter Hebel nicht literaturwissenschaftlich darstellt, sondern als Held seiner Erzählungen (Georg Patzer, BNN).
Weiß’ heitere Interpretationen tatsächlicher Ereignisse in Hebels Leben bereichern und ergänzen die Veröffentlichungen und Veranstaltungen des aus diesem Grund ausgerufenen Hebeljahrs 2026 aufs Schönste. (Erika Weisser, Chilli – das Freiburger Stadtmagazin).
Johann Peter Hebel neu entdeckt: 14 biografische Skizzen zeigen den Menschen hinter dem Dichter: überraschend, humorvoll und nahbar (Waltraud Günther, Evangelisches Gemeindeblatt).
In der biographischen Skizze wird Hebel selbst zur literarischen Figur. In 14 Kapiteln skizziert er Ereignisse und Begebenheiten, die sich in Hebels Leben tatsächlich zugetragen haben, aber vom Autor erzählerisch ausgestaltet wurden. Dabei lehnt sich der Autor sprachlich an die Epoche des Dichters an und nutzt dessen stilistische Mittel (Manfred Orlick, Literaturkritik).
Die ungewöhnliche Lebensdarstellung in Kombination mit poppig-bunter Buchgestaltung (Freiburger Regionalverlag) ist Bibliotheken im Südwesten empfohlen und kann auch anderswo auf eine interessierte, vorgebildete Leserschaft stoßen (Ramona Schäfer, ekz).